Dienstag, 20. Juli 2010

Internet & Handy - was ist okay in der digitalen Welt?

Nach einer neuen Studie gilt folgendes Verhalten als angemessen:

Handy:
- Gerät bei formellen Anlässen in der Tasche lassen
- unter Freunden beim Bier darfs auf den Tisch - Display nach unten
- Anrufe in Abwesenheit zurückrufen, wenn die Nummer bekannt ist
- nicht im Zug telefonieren (geht zum Glück meistens eh nicht)
- der Anhang "per Handy gesendet" lässt Empfänger über vereinfachte Schreibweise eher hinwegsehen
- keine langen Telefongespräche in fremden Wohnungen, außerdem ist es besser, sich für die Unterbrechung zu entschuldigen
- Wird ein Gespräch unterbrochen, sollte der Anrufer erneut anrufen
- Handybesitzer sollten zuweilen auch erreichbar sein
- Bei einem Rendezvous/Date: Handy aus!
- Grundsätzlich Handy überall dort ausschalten, wo man auch kein schreiendes Kind mit hinnehmen würde

Internet allgemein:
- Rechtschreibfehler anderer ignorieren, Ausnahme: der eigene Name
- GROßBUCHSTABEN sind unhöflich, da sie als geschrieen gelten
- wer ständig mitteilt, dass er keine Zeit hat, vermittelt das Gegenteil
- nur die gängigsten Abkürzungen verwenden, zB. nicht: NDDEW, ok: HDL
- Beziehungen weder per Mail, SMS noch anderweitig digital beenden
- Auf fremde Bildschirme glotzen ist unhöflich
- Überschätze digitale Freundschaften nicht, sie sind für gewöhnlich mit RL-Freundschaften nicht vergleichbar
- Infos über andere zu google ist okay, man sollte es dann aber auch offen zugeben

Emails:
- in angemessener Zeit beantworten
- nur Kleinbuchstaben und ohne Kommasetzung zu schreiben wirkt ungebildet, vermeiden!
- Beim ersten Kontakt sind Anrede und Grußformel erwünscht, alles danach kann lockerer gehandhabt werden
- Für verspätete Antworten sollte man sich entschuldigen
- Mails nicht zu sachlich schreiben, etwas menschliche Wärme schadet nicht

Twitter:
- man braucht nicht nur Freunden folgen, grundsätzlich alles erlaubt

Facebook:
- Akzeptieren, wenn Freundschaften nicht angenommen werden
- Nur Fotos einstellen, die man auch der Mutter zeigen würde (nicht gut: nackter Oberkörper)
- Freundschaftsanfrage des Chefs darf ignoriert werden, wenn man dies vorzieht
- Tags von mit dir verlinkten Bildern anderer dürfen gelöscht werden, wenn dir das Foto unangenehm ist
- Freundschaften wieder zu lösen ist okay, nötigenfalls aber mit Erläuterung

Quelle: Eetiquette.de und
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/13/0,3672,8091149,00.html

2 Kommentare:

  1. Interessanter Blog, wusste gar nicht das du einen hast! :)
    Allerdings finde ich diese Verhaltensregeln nur angebracht für Menschen, die dafür wirklich keine Ahnung und kein Gespür haben. Dennoch finde Punkte wie Display nach unten auf dem Tisch etwas krass - Mal an Kratzer gedacht? Also die Studie finde ich bei dem einen oder anderen Punkt etwas fragwürdig, dennoch für Internet/Handy Neulinge hier und da informationsreich.

    Grüße
    Templa

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  2. Das Handy auszuschalten ist halt schon ein Luxus, den man sich heut zu Tage fast nicht mehr leisten kann.
    Vor allem sollte man es strengstens unterlassen das Handy bei einem Bewerbungsgespräch anzulassen, geschweige denn einen Anruf entgegen zu nehmen. Am besten lässt man das Handy bei solchen Situationen zu Hause.

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